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Fettabscheidegrad

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum sich in manchen Küchen ein klebriger Film auf den Schränken bildet, während andere makellos sauber bleiben? Die Antwort liefert oft der Fettabscheidegrad. Dieser Wert ist ein zentraler Bestandteil des EU-Energielabels und gibt an, wie viel Prozent des beim Kochen entstehenden Fetts tatsächlich in den Filtern der Dunstabzugshaube hängen bleiben.

Die Bewertung erfolgt in Klassen von A bis G. Ein Gerät der Klasse A ist ein wahrer Profi: Es filtert mehr als 95 % der Fettpartikel aus dem Wrasen. Im Gegensatz dazu fängt ein Modell der Klasse G oft kaum die Hälfte ein – der Rest verteilt sich ungehindert im Raum, auf Möbeln und in den Textilien. Da Fett nicht nur unschön aussieht, sondern auch ein Brandrisiko darstellt und unangenehme Gerüche speichert, ist ein hoher Abscheidegrad entscheidend für die Hygiene in der Küche.

Was beeinflusst die Effizienz?

Es ist nicht allein der Motor, der hier die Arbeit leistet. Vielmehr ist es die Qualität und Beschaffenheit der Metallfettfilter. Hochwertige Filter bestehen aus vielen Lagen engmaschigen Geflechts, an denen die schweren Fettmoleküle abprallen und hängen bleiben, während die Luft weiterströmen kann.

  • Passgenauigkeit: Nur wenn der Filter dicht schließt, kann keine "Falschluft" ungefiltert am System vorbeiziehen.
  • Pflege: Auch der beste Filter der Klasse A verliert seine Wirkung, wenn er gesättigt ist. Eine regelmäßige Reinigung im Geschirrspüler ist Pflicht.

Ein Praxistipp: Achten Sie beim Kauf besonders dann auf einen hohen Fettabscheidegrad (Klasse A oder B), wenn Sie eine offene Wohnküche planen oder viel mit Öl und Fleisch braten. Je effektiver die Haube das Fett direkt über dem Topf abfängt, desto seltener müssen Sie zum Putzlappen greifen, um Ihre Küchenfronten zu reinigen.

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