Abluft
Wenn es um die Beseitigung von Kochdünsten (Wrasen) geht, gilt das Abluftprinzip als die leistungsstärkste Methode. Im Gegensatz zum Umluftbetrieb wird die verunreinigte Luft hier nicht nur gefiltert, sondern über ein Rohrsystem direkt aus dem Gebäude ins Freie geleitet.
Wie funktioniert Ablufttechnik?
Eine Abluft-Dunstabzugshaube saugt die aufsteigenden Dämpfe an und führt sie zuerst durch einen Metall-Fettfilter. Dieser entzieht der Luft die Fettpartikel, um das Innere des Geräts und die Abluftkanäle sauber zu halten. Die so vorgereinigte Luft wird anschließend durch einen Mauerkasten in der Außenwand nach draußen befördert. Da die Luft komplett abgeführt wird, entfällt die Notwendigkeit eines Aktivkohlefilters.
Die Vorteile im Überblick
- Maximale Feuchtigkeitsabfuhr: Nur das Abluftsystem leitet neben Gerüchen auch die beim Kochen entstehende Luftfeuchtigkeit nach draußen. Dies beugt effektiv Schimmelbildung in der Küche vor.
- Geringere Betriebskosten: Da keine Aktivkohlefilter nachgekauft werden müssen, ist das System im Unterhalt kostengünstiger.
- Höhere Effizienz bei weniger Lärm: Ohne den zusätzlichen Widerstand eines Kohlefilters arbeitet der Motor effizienter und oft leiser.
- Effektive Geruchsbeseitigung: Da die Luft nicht umgewälzt, sondern ersetzt wird, verschwinden selbst intensive Gerüche sofort.
Was Sie bei der Planung beachten sollten
Der Betrieb erfordert eine bauliche Voraussetzung in Form eines Wanddurchbruchs. Zudem entsteht ein Unterdruck im Raum, weshalb für ausreichend Zuluft (z. B. durch ein geöffnetes Fenster) gesorgt werden muss – besonders wichtig, wenn gleichzeitig ein Kamin oder eine Gastherme betrieben wird.
Ein gut geplantes Abluft system ist die nachhaltigste Investition in ein gesundes und geruchsfreies Küchenklima.
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