Umluftfiltertausch
Eine Umlufthaube ist ein kleines Technikwunder: Sie saugt Kochwrasen an, reinigt sie und gibt die Luft sauber wieder in den Raum ab. Damit dieser Kreislauf funktioniert, ist der Umluftfiltertausch eine der wichtigsten Wartungsaufgaben in Ihrer Küche. Während der Fettfilter aus Metall meist in der Spülmaschine gereinigt werden kann, ist der Aktivkohlefilter ein Verschleißteil, das irgendwann seine Sättigungsgrenze erreicht.
Man kann sich den Aktivkohlefilter wie einen Schwamm vorstellen: Er saugt Geruchsmoleküle auf und bindet sie. Ist der „Schwamm“ voll, ziehen die Gerüche von Zwiebeln oder Gebratenem ungehindert durch die Haube hindurch. Spätestens wenn die Küche nach dem Kochen ungewöhnlich lange nach dem Abendessen riecht, ist es Zeit für einen Wechsel. In der Regel steht dieser bei normaler Nutzung etwa alle 6 bis 12 Monate an.
Worauf ist beim Austausch zu achten?
Der Tausch selbst ist meist kinderleicht und erfordert kein Werkzeug. Nach dem Entfernen des Fettfilters wird der dahinterliegende Aktivkohlefilter meist durch einen Klick- oder Drehverschluss gelöst. Wichtig ist hierbei, das exakt passende Modell des Herstellers zu verwenden, da nur ein passgenauer Sitz eine 100-prozentige Filterleistung garantiert.
Ein kleiner Profi-Tipp für mehr Nachhaltigkeit: Prüfen Sie, ob Ihre Haube mit regenerierbaren Filtern kompatibel ist. Diese müssen nicht im Hausmüll landen, sondern können im Backofen reaktiviert werden. Ein rechtzeitiger Umluftfiltertausch sorgt nicht nur für frische Luft, sondern schont auch den Motor Ihrer Haube, da dieser gegen einen verstopften Filter deutlich schwerer anarbeiten muss. So bleibt das Kochen ein Vergnügen für alle Sinne.
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